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Godguard

Amateur Dramatic Society

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Saturday, June 30th 2007, 3:37pm

Rotation im ATS

Vielerorts hört man Leute kritisieren, wie schlecht die neue Rotation der Gildenhallen sei und dass ... <insert QQ> und deswegen ... <insert argument>.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Aufregung nicht gänzlich(!) verstehe; denn bisher hat es im normalen Ladderverkehr nur wenige so derbe gestört, dass man auf einer "exotischeren" Gildenhalle gespielt hat. Es ist verständlich, dass man sich über Eigenarten und Fehler/Bugs auf speziellen Gildenhallen ärgert, so wie z.B. der recht marginale, aber vorhandene Höhenbonus des verteidigenden Teams auf der Verdorbenen Insel, oder die Katapulttrefferwahrscheinlichkeit auf der Insel des Kriegers. Es gibt recht viel, über das man sich ärgern könnte, im Endeffekt hat aber selbst so eine polarisierend beliebte Gildenhalle, wie die Vereiste Insel ihre Unfairness versteckt (anyone knows gate locks?). Ich wage mal zu behaupten, dass es nicht unfairerweise spielentscheidend ist, selbst Katapultschüsse nicht, wenn man zu 100% weiß, dass man auf dieser Karte spielt ...

Es ist doch so, dass man durch sein Wissen, auf welcher Karte man spielt, sowohl sein Können, als auch seine Buildfähigkeiten unter Beweis stellen kann. Man weiß, dass der Gegner sehr gerne XY auf der Karte Z spielt? Wunderbar, nun hat man zwei Möglichkeiten allein um es nur in zwei Extreme zu reißen. Ich baue ein Anti-Build (anyone hex vs nr/tq?) oder ich versuche mich an einem Mirror Build (anyone aoe vs aoe?) - aber selbst dazwischen gibt es genügend Kombinationsmöglichkeiten, um den Gegner alt aussehen zu lassen, weil man genau wusste, was der Gegner gerne auf der Karte spielt.

Von daher, warum wird sich so massiv darüber beschwert, dass es eine Änderung gab, die lediglich der Abwechslung dient und nicht der spielerischen Unterjochung? Neue Gildenhalle bedeuten auch neue Taktiken, neue Builds, vielleicht auch neue Sieger. Ich verstehe es, wie gesagt, nicht gänzlich, dass es so eine Aufregung über den Rotationswechsel gibt, außer man ist auf ganz spezielle Karten angewiesen, da man ansonsten nichts reißen kann. Burning-Imperial, Druid-Frozen ... klar, jeder hat so seine Lieblingskarte oder seine Home Map, auf der er sehr gerne spielt, weil sein Build sich darauf perfekt entfalten kann (natürlich kommt das auch immer auf den Gegner an, aber wieso sollte man immer einen "Heimvorteil" besitzen?).

Seien wir doch mal ehrlich, jede Gildenhalle in der neuen Rotation verlangt vom Team etwas anderes ab, seien es auch nur kleinere Details, die gerne im Rausch des Ärgers verloren gehen. Dass die Rotation nicht mehr die absoluten Gegensätze bieten kann, sollte für den wissenden GvG-Spieler ersichtlich sein, Frozen und Burning sind bereits im Pool vergriffen. Nach der Änderung der Jadeinsel bleibt also nicht mehr das Split- oder 8on8-Perversum, denkt doch auch mal über solche Dinge nach. Es gibt 16 Gildenhallen, die mittlerweile alle als "balanced" gelten, warum sollte man also spezielle Inseln aus dem Pool nehmen? Nur weil man der Meinung ist, dass gewisse Aspekte einer Gildenhalle besser, als die anderer -hallen sind?
„We cannot fail to win unless we fail to try.“
(Tom Clancy)